Mercedes-Benz Vito Premiere - Konkurrenz für VW Transporter

28.07.2014 - Berlin. Mercedes-Benz präsentiert im Kraftwerk in Berlin den neuen Vito. Bislang stand die Kleintransporter-Reihe von Mercedes-Benz immer im Schatten von Volkswagens T4 und T5. Die dritte Vito-Baureihe soll jetzt zum Marktführer aufschließen und neue Kunden gewinnen. Dafür führt Mercedes-Benz wieder den Frontantrieb mit querliegendem Motor ein, wie bereits bei der ersten Vito-Baureihe W 638. Als Antrieb dient hierbei der OM 622 mit 65 oder 84 kW, den Mercedes-Benz zusammen mit Renault entwickelt hat und der auch in der C-Klasse Verwendung findet. Durch den Wegfall wesentlicher Antriebskomponenten - Kardanwelle, Hinterachs-Differenzial... - werden Kostenvorteile erzielt, die der Hersteller auch an seine Kunden weiterreichen will.

Zusätzlich gibt es weiterhin den Vito mit Heckantrieb und 4x4 Antrieb, beide motorisiert mit dem OM 651, der in den Leistungsstufen 100, 120 oder 140 kW angeboten wird - die Allrad-Variante wird von Haus aus nur mit dem stärksten Aggregat angeboten. 

Den bislang angebotenen V6-Diesel nimmt Mercedes-Benz aus dem Programm. Damit fällt ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem VW T5 flach, den es ebenfalls nur mit Vierzylinder-Motoren angetrieben wird.

Wie bisher gibt es den Vito in drei Modellvarianten: Kastenwagen, Mixto und Tourer. Die Kunden haben die Wahl zwischen drei Längen und zwei Radständen. Die bislang angebotene Hochdach-Variante nimmt Mercedes-Benz aus dem Programm - die Nachfrage dafür sei zu gering gewesen, so der Hersteller.

Im Interieur vollzieht Mercedes-Benz eine klare Trennung zum Schwestermodell V-Klasse. Während es dort Leder und edle Hölzer gibt, setzt der Vito auf kratzfestes Plastik. Die Sitze und Kopfstützen sind elektrisch stufenlos verstellbar und besitzen optional eine Memory-Funktion. Gut gefallen haben uns die Voll-LED-Scheinwerfer.

Zahlreiche Assistenzsysteme - die meisten davon optional - sollen das Fahren sicherer machen. Unter anderem gibt es den Seitenwind-Assistent,  Spurhalte-Assistent und Einpark-Assistent. Wie sich diese Systeme in der Praxis bewähren, muss erst noch ein Fahrtest zeigen.

Der Grundpreis für den neuen Vito beginnt als 109 CDI mit Frontantrieb bereits ab 18.000 Euro. Allerdings ist die Aufpreisstrategie der Stuttgarter legendär. Mit Heck- oder Allradantrieb, zusätzlichen Komfortausstattungen und Assistenzsystemen lässt sich der Preis spielend verdoppeln.

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